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Wie Kameras für die Jagd mit KI denken lernen: „Rotwild-ID“
Ein Projekt aus Schleswig-Holstein zeigt, wie Innovation aus dem ländlichen Raum kommen kann. Mit Gesichtserkennung für Rothirsche entsteht eine neue Form der Wildtierforschung, die ohne Markierungen und Besenderung auskommt Foto: Uwe Kunze / pixelio.de Markierungen am Ohr, Halsbänder mit GPS-Sendern, eingefangene Tiere für die Forschung: Das ist seit Jahrzehnten Standard in der Wildtierforschung. Doch diese Methoden haben einen Preis. Sie sind invasiv, stressig für die Tiere
natur+mensch – LJV SH
vor 20 Stunden


Cottbus macht es vor
Cottbus, Neumünster, Tirschenreuth – nicht die großen Player wie Köln, München oder Hamburg, sondern zwei kreisfreie Städte und ein Landkreis punkten in Deutschland bei Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität Luftaufnahme von Cottbus (Foto: A.Savin, Wikipedia) Das knapp 100.000 Einwohner große brandenburgische Oberzentrum Cottbus mausert sich immer mehr zu einem modern aufgestellten Dienstleistungs-, Wissenschafts- und Verwaltungszentrum. Die Stadt führt in punct

Wolfgang Kleideiter
vor 2 Tagen


Lange Zeit des Streites um die EU-Entwaldungsverordnung
Die Umsetzung eines geplanten EU-Gesetzes für entwaldungsfreie Lieferketten wird zum zweiten Mal verschoben. Bedenken der Forstwirtschaft gegen die Verschärfung der Entwaldungsverordnung wurden dabei auch inhaltlich berücksichtigt Foto: Alan_Frijns Über die Entwaldungsverordnung hatte es seit Jahrzehnten Streit gegeben. Während Umweltschützer und grün-linke Politiker auf den Schutz der Wälder nach ihren Programmen pochten, wiesen die Branche und die EVP-Fraktion im EU-Parlame

Frank Polke
vor 4 Tagen


Vom Reformstau zur Reaktivierung
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! Auch in dieser Woche war die Politik erst einmal international beschäftigt und dann mit sich selbst. Obwohl: Eigentlich will die Koalition weniger streiten und mehr machen. Die Wirkung von Dissonanzen im Kabinett hat erneut der ARD-Deutschland-Trend belegt. Danach verfestigt sich die Unzufriedenheit der Wähler. Der Kanzler bleibt dennoch zuversichtlich. So hat er es gerade beim O

Jost Springensguth
5. Juni


Wildkatzen: Wachstum auf leisen Pranken
Hauskatzen kennt jeder. Ihre wilden Verwandten kaum jemand. Und noch weniger haben je eine Europäische Wildkatze gesehen. Die streng geschützte und zeitweise als ausgestorben geltende Art kommt zunehmend in unseren Revieren vor Foto:Lviatour, Felis silvestris silvestris Luc Viatour, CC BY-SA 3.0 Erst vor wenigen Tagen hat die Deutsche Wildtier Stiftung bestätigt, dass die Europäische Wildkatze nach rund 200 Jahren nach Mecklenburg-Vorpommern zurückgekehrt ist. Sie stützt ihre

Christoph Boll
4. Juni


Wer zahlt für die Renaturierung?
Bis September muss die Bundesregierung der Kommission in Brüssel mitteilen, wie sie die mehr als ambitionierte EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur national umsetzen will. Unklarheit herrscht darüber, wie das finanziert werden soll Foto: AnnaAnouk Als am 18. August 2024 die EU-Wiederherstellungsverordnung in Kraft trat, befürchteten Kritiker vor allem Zweierlei: Das Gesetz schaffe ein bürokratisches Monster und setze zudem Zielmarken, die in Eigentumsverhältnisse ein

Wolfgang Kleideiter
2. Juni


Beschäftigte nicht stärker belasten
Gedanken, Anmerkungen und Beobachtungen mit dem Blick aufs Land und auf die Bundespolitik Liebe Leserinnen und Leser, in unserem Wochenkommentar befassen wir uns wie üblich zunächst mit der politischen Situation in Berlin und gehen dann speziell auf Herausforderungen im ländlichen Raum, insbesondere in Zusammenhang mit der Jagd, ein. So auch dieses Mal. Aktuell sorgt das Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen in der Politik für Wirbel und die daraus zu ziehenden Konsequenze

Jürgen Wermser
30. Mai


Krise auf dem Kartoffelmarkt: Warum Rekordernten Probleme bringen
Deutsche Bauern haben im vergangenen Herbst so viel Kartoffeln geerntet wie seit 25 Jahren nicht. Doch die gute Ernte ist kein Grund zum Jubeln, im Gegenteil: Die Nachteile überwiegen Foto: Rainer Sturm / pixelio.de Rund 13,8 Millionen Tonnen Kartoffeln haben deutsche Landwirte im Herbst 2025 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes geerntet, eine ungewöhnlich große Menge. Eine gute Ernte klingt erfreulich, ist es aber leider nicht immer. Der Landwirt Hendrik Staacke aus de
Christian Urlage
28. Mai


Diskussion um Prämien für Waschbär-Jagd
Die Population von Waschbären nimmt in Deutschland rasant zu – damit auch die Schäden. Deshalb mehren sich die Stimmen, die Erlegungsprämien fordern. Wollen das die Jäger oder stellen sie auch die Frage nach ihrem Selbstverständnis? Foto: Alexas_Fotos Seriösen Berechnungen zufolge schöpfen die bisherigen Waschbär-Strecken den Zuwachs, der jährlich bei etwa 26 Prozent liegt, nicht ab. Und das trotz immer neuer Streckenrekorde. Im Jagdjahr 2024/2025 betrug die Strecke bereits 2

Christoph Boll
26. Mai


Große Politik, kleine Fortschritte – und viele offene Baustellen
Unsere Kolumne zu Politik, Themen des ländlichen Raumes und der Jagd Liebe Leserin, lieber Leser! alles wartet auf die angekündigten Reformen, die der Bundeskanzler mit seinem Koalitionspartner auf den Weg bringen will. In dieser Woche ging es weniger um Eckpunkte und Inhalte, sondern mehr um den Umgang miteinander. Es wirkte wie der Versuch einer Charmeoffensive, als Friedrich Merz zum ersten Mal die Fraktion der SPD besuchte, um für Einigendes statt Trennendes zu werben. An

Jost Springensguth
23. Mai


Naturprojekt mit Jägern und Landwirten übertrifft alle Erwartungen
Kreisjägerschaft, Landwirtschaft und Naturschutz schaffen gemeinsam strukturreiche Lebensräume. Das Erfolgsrezept: praxisnahe Beratung, Strukturbrücken und wirtschaftlicher Mehrwert für Landwirte Foto: KJS Unna Als Johannes Laurenz, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Unna, im Mai 2025 das Projekt „UNsere NAtur im Kreis Unna" initiierte, plante er bescheiden: 10 Hektar Maßnahmenflächen sollten im ersten Jahr entstehen. Doch die Resonanz übertraf alle Erwartungen. „Der Run war v
natur+mensch
22. Mai


Ein schwerer politischer Herbst steht bevor
Nach 36 Jahren steckt die Demokratie in den neuen Ländern in der bisher schwersten Krise. Doch auch für die AfD könnte der Herbst schwer werden. Hier ein politischer Blick auf Sachsen-Anhalt Foto: ChristianMD / pixelio.de Jetzt könnte es wirklich politisch ernst werden. Könnte, muss nicht. Umfragen sehen die rechtspopulistische (und in Teilen rechtsextreme) AfD in Sachsen-Anhalt bei 41 Prozent, mit 15 Prozentpunkten Umfrage-Vorsprung vor der regierenden CDU. Danach kommt die

Frank Polke
21. Mai
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